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Inklusionsbeauftragter

Inklusionsbeauftragter der LebensWerkGemeinschaft gGmbH

Es ist weithin nicht bekannt, dass Arbeitgeber nach § 181 SGB IX einen Inklusionsbeauftragten zu bestellen haben, obwohl es diese Regelung schon längere Zeit gibt. Bereits vor dem Inkrafttreten der zweiten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes zum 01.01.2018 sah § 98 SGB IX die Bestellung eines „Beauftragten, der ihn [den Arbeitgeber] in Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen verantwortlich vertritt“, vor.

Der Inklusionsbeauftragte soll nach Möglichkeit selbst ein schwerbehinderter Mensch sein. Der Inklusionsbeauftragte achtet vor allem darauf, dass dem Arbeitgeber obliegende Verpflichtungen erfüllt werden.

Damit ist klar, dass es sich bei dem Inklusionsbeauftragten nicht um die Schwerbehindertenvertretung („Vertrauensperson“) handelt, die in bestimmten Betrieben von den dort beschäftigten schwerbehinderten Menschen gewählt werden kann (§§ 177 bis 180 SGB IX).

Zudem genießt der Inklusionsbeauftragte weder Weisungsfreiheit noch besonderen Kündigungsschutz qua Amtes.

 

Die Bestellung des Beauftragten In Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen ist die Schwerbehindertenvertretung persönlicher und kompetenter Ansprechpartner auf Arbeitnehmerseite. Auf Arbeitgeberseite soll diese Rolle der sogenannte Inklusionsbeauftragte (m/w) des Arbeitgebers übernehmen. So hat jeder Arbeitgeber mit wenigstens einem schwerbehinderten bzw. gleichgestellten Mitarbeiter einen Inklusionsbeauftragten zu bestellen (§ 181 SGB IX). Dies gilt unabhängig davon, ob der Arbeitgeber zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verpflichtet ist (§ 154 SGB IX) und unabhängig vom Bestehen einer Schwerbehindertenvertretung.

 

Die Aufgaben des Beauftragten Aufgabe des Inklusionsbeauftragten ist es laut gesetzlicher Formulierung, den Arbeitgeber in Angelegenheiten schwerbehinderter Menschen verantwortlich zu vertreten und insbesondere darauf achten, dass dem Arbeitgeber obliegende Verpflichtungen, die sich aus sämtlichen den Schutz schwerbehinderter Menschen betreffende Regelungen ergeben können, erfüllt werden.

 

In erster Linie ist es Aufgabe des Inklusionsbeauftragten zu überwachen, dass der Arbeitgeber seinen gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber schwerbehinderten Menschen nachkommt. So hat er insbesondere darauf zu achten, dass die Beschäftigungspflichtquote hinsichtlich Schwerbehinderter bzw. Gleichgestellter erfüllt wird (§ 154 SGB IX); er muss prüfen, ob freie Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzt werden können (§ 164 Abs. 1 SGB IX) und er muss dafür Sorge tragen, dass schwerbehinderte Menschen möglichst behindertengerecht beschäftigt werden (§ 164 Abs. 4 SGB IX). Kurzum: Er soll die Eingliederung schwerbehinderter Menschen ins Arbeitsleben unterstützen. Verstößt der Inklusionsbeauftragte gegen seine Verpflichtungen, kann er auch straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlich haften.

Intern hat der Inklusionsbeauftragte eng mit der Schwerbehindertenvertretung (wenn Vorhanden) und dem Betriebs- / Personalrat zusammen zu arbeiten (§ 182 Abs. 1 SGB IX). Nach außen fungiert er zudem als Ansprechpartner auf Arbeitgeberseite für Behörden, insbesondere für das Integrationsamt und die Agentur für Arbeit (§ 182 Abs. 2 SGB IX). Sie alle können sich aber auch direkt an den Arbeitgeber wenden.

Seit 01.06.2017 bekleide ich diesen Posten für die LebensWerkGemeinschaft gGmbH, Bereich Werkstatt

Ab 01.01.2019 wurde ich als Inklusionsbeauftragter der gesamten LebensWerkGemeinschaft gGmbH benannt.

Kontakt zu mir:

Bernd Schulz

Telefon:          847 883 540